Wie funktioniert Factoring?

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Was ist Factoring?

Das Wichtigste vorab: Die Liquidität muss jederzeit im Unternehmen gewährleistet sein. Unternehmensfinanzierung ist Chefsache. In vielen mittelständischen Unternehmen gibt es keine Stabsstellen für Finanzen und Controlling. Hier hat der Unternehmer selbst persönlich alles im Blick und Griff. Hoffentlich auch die Liquidität, damit die laufenden Kosten termingerecht bezahlt werden können.

Management by Kontoauszug

Ist Ihnen dieser Ausdruck bekannt? Gemeint ist ein sehr sorgloser Umgang mit Finanzen. Diese Einstellung kann richtig teuer werden. Wenn laufende Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt werden können, schlittert die Firma unweigerlich in eine Krise. Liquidität geht vor Rentabilität. Ist da Unternehmen zahlungsunfähig, bleiben dem Unternehmer nur drei Wochen zur Antragstellung auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Häufig sind Liquiditätsprobleme auf die mangelnde Zahlungsmoral der Kunden zurückzuführen.

Factoring als clevere Alternative für schnelle Liquidität

Immer mehr mittelständische Unternehmen finanzieren ihren wachsenden Mittelbedarf nicht mehr ausschließlich über klassische Hausbankkredite wie zum Beispiel den Kontokorrentkredit, sondern nutzen Factoring als strategischen Baustein der Unternehmensfinanzierung. Beim Factoring verkauft der Kunde seine Forderungen an eine Factoringgesellschaft. Das klassische Full-Service Factoring vereint dabei mit der Finanzierung, Versicherung der Forderungsausfälle und Debitorenmanagement alle Aspekte in einer Dienstleistung.

Finanzierungsfunktion

Die Finanzierungsfunktion des Factorings steht bei den meisten Factoring-Kunden im Mittelpunkt des Interesses. Beim Factoring erhalten Sie als Kunde einen sofortigen Liquiditätszufluss durch den Verkauf der Forderungen. Sie müssen somit nicht abwarten, bis Ihr Debitor die ausstehenden Forderungen begleicht, sondern bekommen rund 80 – 90 Prozent der Rechnungssumme innerhalb von zwei Werktagen ausgezahlt. Die restliche Summe dient als Sicherheitseinbehalt für den Fall, dass der Debitor die Rechnung kürzt. Der Restbetrag wird abzüglich einer Gebühr an Sie ausgezahlt, wenn die Factoring-Geber die Rechnungssumme durch den Debitor erhalten haben. Die fortlaufende Sicherstellung der Liquidität bringt viele Vorteile mit sich. Sie als Unternehmer können zum Beispiel eigene Rechnungen eher begleichen und so im Einkauf Skonti realisieren.

Delkrederefunktion

Neben der Finanzierung übernehmen die Factoring-Anbieter auch das Ausfallrisiko der Forderungen (echtes Factoring). Das Ausfallrisiko sichern diese durch den Abschluss einer Waren- kreditversicherung im Hinblick auf den jeweiligen Debitor ab. Sie vergeben für jeden Debitor ein Ankaufslimit, bis zu dessen Höhe der mögliche Forderungsausfall durch die Warenkreditversicherung abgedeckt ist. Grundsätzlich werden Forderungen, die nicht durch ein Ankaufslimit gedeckt sind, nicht angekauft, sondern im Rahmen des Debitorenmanagements verwaltet.

Debitorenmanagement

Neben der Finanzierung und dem Ausfallschutz ist das Outsourcing des Forderungs- managements ein weiterer Vorteil für den Einsatz von Factoring. Dazu gehört neben der Debitorenbuchhaltung auch das Mahnwesen. Die Factoring-Gesellschaften verbuchen sämtliche Ausgangsrechnungen und stellen eine taggenaue Debitorenbuchhaltung zur Verfügung. Sollte doch einmal ein Debitor nicht bezahlen, betreiben diese ein mit deren Kunden abgestimmtes Mahn- und Inkassowesen.

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