Asset-Backed-Securities

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Asset Backed Securities sind Vermögensgegenstände, die mit Wertpapieren unterlegt sind und werden kurz „ABS“ genannt. Asset Backed Securities sehen in ihrer Grundform die Veräußerung des Forderungsbestandes eines Unternehmens oder Kreditinstitutes an eine eigens dafür gegründete Gesellschaft (Zweckgesellschaft) vor. Bezeichnet werden diese Zweckgesellschaften „Special Purpose Vehicle“ und sind rechtlich selbstständige Unternehmen.

Solche Gesellschaften haben ihren Sitz im Ausland und unterliegen daher nicht der Gewerbesteuer auf Zinserträge. Diese Gesellschaften haben ausschließlich die Aufgabe, durch den Ankauf von Forderungsbeständen und deren Refinanzierung durch die Emission von Wertpapieren, den Forderungsbestand zu sichern. Hierbei sind die Wertpapiere frei handelbar und werden fest oder variabel verzinst, womit sie in etwa einer Anleihe entsprechen.

Vor mehr als 30 Jahren wurden Asset Backed Securities in den USA entwickelt. Jedoch fanden sie erst im Jahre 1998 den Weg in den deutschen Finanzmarkt. Besonders die Wohnungsbauunternehmen in Deutschland haben die neuen Perspektiven, die ABS bieten, erkannt und nutzen diese auch. Vor der Vergabe der Anteilsscheine werden die Asset Backes Sercurities grundsätzlich durch eine Rating-Agentur bewertet. Zweckgesellschaften fordern, wie andere Banken auch, Sicherheit für die Finanzierung, um die Bedienung der Zahlungsverpflichtungen sicherzustellen.

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