Ausfallrisiko einfach erklärt

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Unter dem Ausfallrisiko ist das Risiko des teilweisen oder auch vollständigen Verlustes von Forderungen, die aus Lieferungen und Leistung eines Unternehmens entstanden sind, zu verstehen. Forderungsausfälle entstehen aufgrund der Zahlungsunfähigkeit eine Abnehmers, der Debitor genannt wird. Die Gründe für die Zahlungsunfähigkeit der Abnehmer sind vielfältig.

Zu den häufigsten Gründen gehört die Insolvenz, aber auch eine mangelnde Zahlungswilligkeit und andere Faktoren wie beispielsweise die Wirtschaftskriminalität spielen eine große Rolle. Als eingetreten gilt die Zahlungsunfähigkeit des Abnehmers, wenn eine zuvor festgelegte Frist verstrichen ist, der Abnehmer nicht gezahlt und bis dahin auch keine Einwände gegen seine Zahlungsverpflichtung erhoben hat. Im Exportgeschäft kommen neben dem wirtschaftlichen Ausfallrisiko teilweise noch vielfältige politische Gefahren hinzu, wie kriegerische Ereignisse oder Transferrisiken.

Das Ausfallrisiko ist weltweit für einen Kreditgeber sehr hoch. Je nach Struktur des Forderungsbestandes, z.B. hohe Außenstände bei wenig Kunden, kann ein Forderungsausfall die Liquidität und somit auch den Ertrag des liefernden Unternehmens sehr einschränken. Im schlimmsten Fall ist die Existenz des betreffenden Unternehmens ernsthaft bedroht. Beim Factoring wird dieses Ausfallrisiko vom Factor bis zu 100% regresslos übernommen.

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