Factoringentgelt einfach erklärt

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Das Factoringentgelt beschreibt den Preis des Factors, den er für die Übernahme des Ausfallrisikos sowie des Debitorenmanagement verlangt. Abhängig ist das Factoringentgelt zum einen vom Risiko und von dem Arbeitsaufwand und zum anderen orientiert es sich am Kapitalmarkt. In Deutschland liegt sich das Factoringentgelt derzeit zwischen 0,8 und 3,5% des jeweils angekauften Forderungsbestandes. Für die Leistung des Factors werden meist neben dem Factoringentgelt noch Zinsen fällig.

Es gilt im Allgemeinen die Faustregel: je schlechter die Bonität der Abnehmer ausfällt, desto höher sind auch die Factoringentgelte. Seitens des Factors ist es sogar möglich, einen Auftrag abzulehnen, wenn das Ausfallrisiko zu hoch ist. Entscheidend ist hierbei zu wissen, das aus einem Urteil des Bundesfinanzhofs von 2001 hervorgeht, das die Delkredere- und Factoringentgelte keine Entgelte für eine steuerpflichtige Leistung der Factoring-Institute sind.

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