Forfaitierung einfach erklärt

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Als Forfaitierung wird der Ankauf einzelner ausgesuchter Forderungen vor Fälligkeit bezeichnet (im Gegensatz dazu werden beim Factoring alle aus Verkäufen oder Dienstleistungen entstehenden Forderungen laufend abgetreten). Der Käufer der Forderung verzichtet dabei auf Regressmöglichkeiten bei Ausfall der Forderung (wie beim echten Factoring). Dieses Risiko wird bei der Gebührenkalkulation berücksichtigt. Der Verkäufer der Forderung haftet lediglich für den Rechtsbestand der Forderung, also dafür, das die Ware ordnungsgemäß und in einwandfreiem Zustand geliefert oder eine Dienstleistung vertragskonform erbracht wurde.

Je nach Dienstleister wird Forfaitierung bereits ab einer Einzelforderungshöhe von € 30T angeboten. Dabei stehen auch Laufzeiten zur Verfügung, die deutlich über die 120 Tage des Factorings im Auslandsbereich hinaus reichen.

Aus Sicht des Deutschen Factoring-Portals stellt die Forfaitierung eine ideale Ergänzung zu Factoring dar. Wenn öfter sehr hohe Rechnungsbeträge speziell gegenüber ausländischen Debitoren frühzeitig liquidiert werden sollen, ist die Forfaitierung das Mittel der Wahl.

Für den Verkäufer der Forderung ergeben sich die gleichen Vorteile wie beim Einsatz von Factoring: Liquidität, Risikoschutz, Verbesserung der Bilanzkennzahlen.

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