Insolvenz einfach erklärt

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In der Insolvenz befindet sich ein Schuldner, wenn er seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber einem Gläubiger nicht mehr nachkommen kann. Die akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit und/oder die Überschuldung sind kennzeichnend für eine Insolvenz, die mit rechtlichen Folgen verbunden ist. In Deutschland kann eine Insolvenz eine Zwangsvollstreckung nach sich ziehen und unter Umständen muss auch ein Insolvenzverfahren eröffnet werden. Das Vermögen des Schuldner, die sogenannte Insolvenzmasse, ist jedoch meist so gering, dass hiermit nicht einmal die Kosten des Insolvenzverfahrens gedeckt werden können.

Tritt dies ein, wird das angestrengte Insolvenzverfahren mangels Masse abgewiesen. In Deutschland können nicht nur Unternehmen in die Insolvenz geraten, sondern seit einiger Zeit auch Privatpersonen. Genannt wird dies Privatinsolvenz, in deren Verlauf, durch die Möglichkeit der sogenannten Restschuldbefreiung verhindert werden soll, dass Schuldner bis zum Ablauf der Verjährungsfrist, nur vom pfändungsfreien Teil ihres Einkommens leben müssen. Die Verjährungsfrist beträgt 30 Jahre. Verantwortlich für die Insolvenz von Unternehmen ist meist die schlechte Zahlungsmoral der Kunden, da Forderungsausfälle hierbei ein Unternehmen schnell in den finanziellen Ruin treiben können.

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